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Gustav Regler
Gustav Regler wurde am 25. Mai 1898 in Merzig/Saar als zweiter Sohn des Buchhändlers Michael Regler, dem Firmengründer der Firma M. REGLER, geboren.
Während sein älterer Bruder, Franz Regler, die Firma M. REGLER übernahm, machte sich Gustav Regler als Autor einen Namen, wenn auch zeitweise mit unterschiedlicher Resonanz und kontroverser Beurteilung. Als Zeuge der großen gesellschaftlichen Umbrüche und Krisen des 20. Jahrhunderts, hat Gustav Regler ein beeindruckendes literarisches Werk hinterlassen. Gustav Regler war von der Herkunft Saarländer, nach seiner Biographie Weltbürger. Merzig, Moskau, Madrid und Mexiko sind wichtige Stationen seines Lebens.
1928 ist Regler als Gegner der Nazis der KPD beigetreten. So ist der Kampf gegen den Faschismus das entscheidende Motiv von Reglers schriftstellerischer Tätigkeit in den 30er Jahren. Er engagiert sich für den status quo im Saargebiet. 1936 schließt er sich als Freiwilliger den Internationalen Brigaden zur Verteidigung der spanischen Republik an und wird schwer verwundet. Auch unter dem Eindruck des Hitler-Stalin-Paktes bricht Regler 1939 mit der KP. 1940 kann er nach Mexiko entkommen.
Gustav Regler starb am 14. Januar 1963 auf einer Reise in Neu-Dehli / Indien. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Probsteifriedhof Merzig.
Großes Echo findet Regler 1958 mit seinem autobiographischen Bericht „Das Ohr des Malchus“. 1960 wird Regler der erste Kunstpreis des Saarlandes für Literatur verliehen.
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