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Peter Kurzeck

schwarze Buch, Das

Das schwarze Buch Roman

 

3. Auflage

 

Merderein, »schemenhafter Protagonist« (Martin Pesch, taz) des Romans, ist Vertreter, Säufer, Zeit­genosse und Wahrsager im Frankfurt der Wirtschaftswunderzeit: Bahnhofsviertel, Parkhäuser, Kneipen und Wasserhäuschen. Merderein entwirft aus der Lamäng fertige Verkaufsstrategien, hält Marketingseminare, feiert Fami­lien­weihnacht mit Schwester, Schwager, Neffe und Likör, ertrinkt im Stadtbad Mitte, wird überfahren und bricht in der Neujahrsnacht beim Gang übers Eis in den Main (gleich unterhalb des Eisernen Stegs). Ein Wiedergänger? Ein düsterer Bericht über die Stadt?  Penner, Nutten, Zuhälter, Gimpel und Messerstecher, ein gestrandeter dänischer Fernfahrer, haufenweise Arbeitsscheue, Schieber, Gelegenheitsgauner, Selbst­mörder, Verkehrsopfer, aber auch Gott tritt auf (»auch nicht mehr der jüngste und schon recht wunderlich mit den Jahren, kann sein, dass er säuft, kein Wunder, hat sich neulich vergeblich ein Herz gefasst und als Hilfsheizer … beworben«). Der Wirt heißt Stalin, schon lang, in seiner Nacht- und Frühkneipe bei der Breite Gass’. Hat nicht der Autor gleich ums Eck auf der Ostzeil bei einem Kredithai halbtags sein bißchen Geld für den Schnaps dort vor Arbeitsbeginn verdient? Ein wilder Roman, sarkastisch, absurd, witzig, aber auch voller Melancholie. Wird am Ende alles gut?

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336 Seiten, geb., Neuauflage,

ISBN: 978-3-87877-770-0

 

Einzelpreis: 22,00 €
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1970: Verlag Roter Stern K. D. Wolff KG in Frankfurt am Main gegründet. Seit dem begann der Verlag mit der Edition umfangreicher historisch-kritischer Ausgaben deutschsprachiger Schriftsteller, wie zum Beispiel Frankfurter Hölderlin-Ausgabe, Heinrich von Kleist, Gottfried Keller, Georg Trakl, Franz Kafka und Casimir Ulrich Boehlendorff.