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Georg Groddeck

Mensch als Symbol

Der Mensch als Symbol. Unmaßgebliche Meinungen über Sprache und Kunst

 

EDITION : Werkausgabe

 

hrsg. von Wolfgang Martynkewicz

 

Aus dem Nachwort:
»Faßt man den Mut, den Worten nachzugehen, so kommt man dahinter, was in den Menschen vorgeht.« So sagt Georg Groddeck, der berühmte ›wilde‹ Analytiker in seinem Vortrag vom 25. Juli 1917 in seinem Baden-Badener Sanatorium. Den Worten nachgehen, um sich dem letztlich unaussprechlichen Geheimnis, dem Es, anzunähern, das war eine der lebenslangen Passionen Groddecks. In »Der Mensch als Symbol« wird diese Passion hemmungslos entfaltet, auf die Spitze getrieben und zur Obsession gesteigert. Noch einmal stellt Groddeck in seinem letzten Buch die uralte Frage, wie die Dinge zu ihrem Namen kommen, was ihr ›eigentlicher‹, ihr ›menschlicher‹ Sinn ist und wie das ›Eigentliche‹ vergessen und verdrängt wurde. Groddeck sucht das Verborgene in den Wörtern und in den Kunstwerken. Auf beiden Feldern bewegt sich Groddeck mit ungebremstem Elan und Eigensinn.
Groddeck entwickelte sich in seinen letzten Lebensjahren zu einem interessierten Kunstbetrachter und zu einem phantasievollen Sprachspieler und Wortforscher.

254 S., geb., Fadenheftung,

ISBN: 978-3-87877-942-1

 

Einzelpreis: 28,00 €
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1970: Verlag Roter Stern K. D. Wolff KG in Frankfurt am Main gegründet. Seit dem begann der Verlag mit der Edition umfangreicher historisch-kritischer Ausgaben deutschsprachiger Schriftsteller, wie zum Beispiel Frankfurter Hölderlin-Ausgabe, Heinrich von Kleist, Gottfried Keller, Georg Trakl, Franz Kafka und Casimir Ulrich Boehlendorff.