Stroemfeld Verlag GmbH, Franfurt/M, Deutschland

Stroemfeld Verlag GmbH, gegründet 1970, ist vor allem für seine ambitionierten Werk- und Gesamtausgaben deutscher Literaten aus dem 19. und 20. Jahrhundert bekannt.

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Georg Trakl

Georg Trakl 1887-1914

Katalog zur Ausstellung des Forschungsinstituts "Brenner-Archiv"

 

»Ebenso spannend wie aufschlußreich ist es für den Leser, den Entstehungsprozeß der Gedichte zu verfolgen. Denn mühelos lassen sich die Faksimiles der Handschriften entziffern, die mit Hilfe neuester elektronischer Reproduktionsverfahren erstellt worden sind. Man glaubt, den Briefumschlag förmlich in der Hand zu halten, auf dem Trakl seine ersten ›Helian‹-Verse niederschrieb. So präzise ist jede Knitterfalte, jeder noch so schwache Bleistiftstrich wiedergegeben. Doch die Genauigkeit der Reproduktionen gewährt nicht allein ein optisches Vergnügen, sondern auch den Einblick in Trakls poetische Arbeitsweise. Sie ermöglicht, jede editorische Entscheidung der Herausgeber an den Handschriften nachzuvollziehen. Auf diese Weise wird auch das editorische Vorgehen transparent gemacht und überprüfbar. Von großem Wert sind auch die detaillierten Einzelstellen-Erläuterungen zu jedem Gedicht. Allein für die zitierten Zeilen werden drei Hölderlin- und zwei Rimbaud-Verse angeführt, die motivische Entsprechungen aufweisen. Anmerkungen zur Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte dokumentieren Reaktionen von Zeitgenossen in Briefen, Aufsätzen und Zeitungsartikeln …
Ohne Zweifel wird die Innsbrucker Ausgabe schon bald zur unentbehrlichen Trakl-Edition werden - für jeden Forscher, aber auch für alle, die daran interessiert sind, was unter der glatten Oberfläche der Druckfassung eines Gedichts verborgen liegt.«

Thomas Diecks, Die Presse, Wien

»Noch dezidierter als die früheren Unternehmungen des Verlags wendet sich die Trakl-Edition mit der Opulenz der Ausstattung und mit einem neuen Standard der Benutzerfreundlichkeit nicht nur an Fachleute, sondern auch an den enthusiastischen Leser.«
Friedmar Apel, FAZ

»Verlegt wird die Neuausgabe von dem in Basel und Frankfurt am Main ansässigen Stroemfeld Verlag – von einem Haus also, das schon aufgrund von anderen editorischen Grossprojekten (Hölderlin, Kleist, Kafka, Keller) den Ruf des wohl fortschrittlichsten Verlagshauses für wissenschaftliche Ausgaben geniesst … gehen Sauermann und Zwerschina streng chronologisch vor. Tatsächlich haben frühere Arbeiten der beiden zur Datierung gezeigt, dass die Trennung von ›Gedichten‹ und ›Nachlass‹ in der Anordnung unhaltbar ist. So ordnen sie jeden Text in die Biographie des Autors ein, machen Angaben zur Entstehungsgeschichte und dokumentieren alle Korrekturen Trakls in der Reihenfolge ihrer Entstehung. Dadurch wird die Werkgenese als ein Schreibprozess rekonstruierbar, der oft genug nach der Publikation eines Gedichtes weiterging – weshalb die Herausgeber nicht mehr von ›Fassungen‹ sondern schlicht von ›Textstufen‹ sprechen … Das ist, wenn man die Modernität Trakls herausstellen will, nur folgerichtig, erwiese sich aber ohne die zweite Neuerung als eher verwirrend. In Anlehnung an die Hölderlin-Ausgabe von D. E. Sattler folgen die Herausgeber nämlich dem seit 1975 bewährten Prinzip, alle Handschriften als Faksimiles wiederzugeben. Damit werden Trakls Gedichte nicht nur sinnlich wahrnehmbar, sondern die editorischen Entscheidungen können vom Benutzer überprüft und, gegebenenfalls, auch in Frage gestellt werden. Die Handschrift im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit - das ist, wie bereits ein Rezensent der Stroemfelder Kafka-Ausgabe bemerkte, der ›geniale Einfall eines Verlages, der seine philologische Knochenarbeit … mit einer massstabsetzenden Kultur der Buchgestaltung zu verbinden‹ weiss.«
Frank Götz, Basler Zeitung

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62 Seiten, viele z. T. farbige Abbildungen,

ISBN: 3-87877-803-1

 

Einzelpreis: 7,50 €
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1970: Verlag Roter Stern K. D. Wolff KG in Frankfurt am Main gegründet. Seit dem begann der Verlag mit der Edition umfangreicher historisch-kritischer Ausgaben deutschsprachiger Schriftsteller, wie zum Beispiel Frankfurter Hölderlin-Ausgabe, Heinrich von Kleist, Gottfried Keller, Georg Trakl, Franz Kafka und Casimir Ulrich Boehlendorff.