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Heike Klippel
Gedächtnis und Kino
PROJEKT : Nexus: Die kulturwissenschaftliche Bibliothek, nexus 39
»Wenn man der komplexen Realität des Zuschauens, Wahrnehmens und Kinoerlebens ein theoretisches Interesse entgegenbringt, ist man dem Titel (und dem Buch) schon relativ nahe. Der Gedächtnisbegriff hat in diesem Zusammenhang wenig mit dem motorischen ›denken, lernen, vergessen‹ zu tun. Man könnte auch sagen: Das, was das Gedächtnis mit dem Kino und das Kino mit dem Gedächtnis verbindet, ist das Kinematographische an beidem. … Ein Kapitel widmet Heike Klippel der ›Gedächtnispsychologie der Jahrhundertwende‹, eins dem Philosophen Henri Bergson, eins Sigmund Freud und erst nach zwei Dritteln des Buches bezieht sie sich auf den Titel und verbindet die Gedächtnis- und Filmtheorie. Anhand einer Filmanalyse von ›Le mystère de roches Kador‹ (1912) von Léonce Perret konkretisiert die Autorin die Theorie und läßt einen mit der Befriedigung zurück, etwas verstanden zu haben. … Sie bleibt einer Form von Kinoaktualität immer nahe, und stilistisch bewegt sich Heike Klippel eher in Richtung Theorievergnügen.«
Annett Busch, Stadtrevue

280 Seiten, frz. Broschur, Fadenheftung,
ISBN: 978-3-86109-139-4
Einzelpreis: 19,00 €
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Heike Klippel
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