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Gottfried Keller

Frühe Gedichtsammlungen

 

EDITION: Gottfried Keller. Sämtliche Werke (HKKA), HKKA 13

 

HKKA Band 13

 

1846 erschien Kellers erstes Gedichtbändchen (Gedichte), stark geprägt von der politisch motivierten Tendenzliteratur der Zeit. Mit den Neueren Gedichten von 1851/54, die sich um neue Ausdrucksweisen bemühen, endet Kellers frühes lyrisches Schaffen. Ähnlich der zweiten Fassung des Grünen Heinrich, die an die Stelle der ursprünglichen Fassung trat, sollten die Gesammelten Gedichte von 1883 die früheren Gedichtpublikationen ersetzen.

Band 13 der Historisch-Kritischen Gottfried Keller-Ausgabe (HKKA) präsentiert die frühen Sammlungen vollständig und im originalen Wortlaut, wobei die Neueren Gedichte in beiden, stark voneinander abweichenden Auflagen wiedergegeben werden. Bei den Gedichten von 1846 bleiben die redigierenden Eingriffe von A. A. L. Follen als untrennbarer Bestandteil der Texte erhalten. Als Kontrast dazu werden in den Nachlaßbänden 17.1/2 die vorausgehenden handschriftlichen Fassungen integral mitgeteilt.
Die Gedichte jeder Sammlung sind am linken Rand durchnumeriert. Verweise am untern Rand erleichtern das Auffinden der entsprechenden Textfassungen in den Gesammelten Gedichten (HKKA 9 und 10).
Der Band enthält ein alphabetisches Register aller Titel und Gedichtanfänge.

Kellers literarische Laufbahn begann mit der Publikation politischer Gedichte, angeregt durch die jungdeutschen Oppositionellen wie Ferdinand Freiligrath, Anastasius Grün und vor allem Georg Herwegh. Die drei Gedicht-Schreibbücher Ms. GK 3, 4 und 9 sind ein einzigartiges Zeugnis dieses Aufbruchs. Es ist die Zeit der Auseinandersetzungen zwischen den katholisch-konservativen Innerschweizer Kantonen und den von Radikalliberalen dominierten Kantonen wie Bern und vor allem Zürich, die, nach dem Sonderbundskrieg von 1847, mit der Gründung des Schweizerischen Bundesstaates (1848) endete. Kellers frühe Schreibbücher lassen Schritt für Schritt verfolgen, wie sich aus der Spanne zwischen politischem Engagement und individueller Erfahrung das dichterische Werk herausbildete.
In Band 17.1 und 17.2 der Historisch-Kritischen Gottfried Keller-Ausgabe werden die Schreibbücher erstmals integral präsentiert, mit Reproduktionen und paralleler diplomatischer Umschrift. Dazu kommen rund hundert weitere unpublizierte Gedichte, die im Nachlaß auf Einzelblättern überliefert sind.

400 Seiten, Leinen, Fadenheftung,

ISBN: 978-3-87877-713-7

 

Einzelpreis: 72,00 €
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1970: Verlag Roter Stern K. D. Wolff KG in Frankfurt am Main gegründet. Seit dem begann der Verlag mit der Edition umfangreicher historisch-kritischer Ausgaben deutschsprachiger Schriftsteller, wie zum Beispiel Frankfurter Hölderlin-Ausgabe, Heinrich von Kleist, Gottfried Keller, Georg Trakl, Franz Kafka und Casimir Ulrich Boehlendorff.